Meine Vision: Für möglichst viele Menschen das Ahrtal erlebbar machen. Es für Einheimische ebenso wie für Erholungsuchende noch attraktiver zu gestalten als zuvor. Also Platz für Fahrradwege – dass auch zwei nebeneinander fahren können?! Raum für Campingplätze an der Ahr – ja!!!, die sollte es unbedingt genau dort wieder geben!!!! Platz für Wohnmobilplätze an der Ahr – ja!!!, das ist es, warum die Menschen uns besuchen! Möglichkeiten, im Auto anzureisen, um in kleinen Hotels, Pensionen in sicherer Entfernung, vielleicht ein bisschen erhöht, mit Blick auf die Ahr und Weinberge, Urlaub zu machen.
Dazu ausreichend „Platz“ für den Autoverkehr, dass die, die im Ahrtal wohnen und täglich zur Arbeit, zum Transport der Kinder in KiTa, Schule oder zu Sport, Musik, Feuerwehr darauf angewiesen sind, nicht im „Touri-Stau“ steckenbleiben.
Wie soll das gehen – mehr Menschen für das Tal gewinnen, mehr Komfort bieten, weniger Belastung für Straße und Luft???
Idee (von Borkum „geklaut“): Einheimische erhalten Ahrtal-Vignette – sie dürfen fahren, wie es für sie nötig ist. Besucher erhalten jeweils Ahrtal-Tagespass zur „An- und Abreise“ – danach nur noch Bewegen mit Fahrrad, zu Fuß und „ÖPNV“.
Hürde „ÖPNV“ ist hoch – hier könnte man, jedenfalls solange es keine Bahn gibt, an ein Kleinbus-Shuttle-System denken, das die Orte und besondere Punkte im Tal miteinander verbindet.
Ziel sollte es sein, dass die Gäste ihr Auto gar nicht vermissen, wenn sie es nicht bewegen.
Vielleicht eine „Schnapsidee“ – Borkum ist eine Insel, hat es also leicht, das System umzusetzen. Vielleicht lässt sich dennoch etwas daraus für uns ableiten.