In den Ansprachen zur ersten Zukunftskonferenz wurde deutlich, dass es in den Verwaltungen auf allen Ebenen an Personal mangelt. Dieser Mangel kann auch mit Personen gedeckt werden, die sich zur Zeit im Ruhestand befinden. Sie haben in der Regel wenig Einarbeitungsbedarf. Eine formale Rechtsgrundlage lässt sich sicher unkompliziert gestalten, z. B. als Ehrenbeamte ähnlich den Schiedsleuten.
Als ehemaliger Bundesbeamter und seit letztem Jahr im Ruhestand würde ich sogar unentgeltlich am Wiederaufbau unserer Region mitwirken. Nach der Ersthilfe sehe ich meine Kompetenzen und Kapazitäten als Kopfarbeiter in einer Verwaltung wirkungsvoller eingesetzt als bei körperlich belastenden Hilfsarbeiten in der betroffenen Nachbarschaft. Aus meinem persönlichen Bekanntenkreis weiß ich, dass ich mit diesem Angebot nicht allein bin.
Ergänzend rege ich an, dass diese „Kopfarbeiten“ zum Beispiel auch über die Plattform baut-mit-auf.de vermittelt werden.