Die Hochwasserkatastrophe hat den Kreis Ahrweiler mit seinen Nachbarkommunen, dem Rhein-Sieg-Kreis und insbesondere dem Kreis Euskirchen, aber auch dem Vulkaneifelkreis zu einer Schicksalsgemeinschaft zusammengeschlossen. Die Wassermassen, die sich in die Ahr ergossen haben, hatten ihren Ursprung auch in diesen Kreisen, haben ihre verheerende Wirkung aber auch dort gezeigt. Und auch die Folgen sind in diesen Kreisen ähnlich. Kyll-, Erft- und Urfttal sind in ähnlicher Weise beschädigt wie das Ahrtal, welches ja auch im Kreis Euskirchen beginnt. Die Probleme und Herausforderungen sind auch hier die gleichen. Im Falle der Infrastruktur muss sogar zwingend über die Kreis- und Landesgrenzen hinaus gedacht werden. Gleiches gilt für den Hochwasserschutz. Daher sollte unbedingt auch ein Austausch und eine Zusammenarbeit mit den entsprechenden Gremien und Arbeitsgruppen in den Nachbarkommunen gesucht werden und die Ergebnisse in den relevanten Bereichen gemeinsam erarbeitet und untereinander abgestimmt werden.