Ja, man möge es als utopische Idee bezeichnen und als völlig Übertrieben ansehen.
Doch hat es Tokio geschafft, dieses Bauwerk als Hochwasserschutz-Konzept, gleichzeitig aber auch als riesigen Touristenmagneten zu nutzen. Die Rede ist von den G-Cans:

https://asienspiegel.ch/2018/08/g-cans-die-gigantische-halle-im-untergrund-von-tokio
https://de.wikipedia.org/wiki/G-Cans

Man könnte an Orten, an denen neu gebaut werden soll, über solch ein Konstrukt nachdenken (natürlich nicht in dieser Größe!!).
Vorgesehene Schotts öffnen sich bei zuvor ermittelter Gefahr und Leiten das Wasser in das unterirdische Konstrukt.
Von dort aus geht es per Kanal Richtung Auffangbecken oder direkt in den Rhein.
An trockenen Tagen, kann auch dies als Touristenattraktion genutzt werden.
Ganz ohne Staumauern, künstlich erzeugte Seen und den dadurch entstehenden Verlust von möglichem Bau- oder Ackerland.

Gleichzeitig würden auch dadurch neue Jobs entstehen. Auch solch eine Konstruktion benötigt Mitarbeiter an Kontrollstationen und zur allgemeinen Überwachung/Instandhaltung.