Einhaltung und Durchsetzung bestehnder Richtlinien „Die gute fachliche Praxis in der Landwirtschaft“

Zu den vorrauschauende Maßnahmen gegen die Verursacher (Starkrregenereignis, Klimawandel und Flächenversiegelung) ist der Hochwasserschutz welcher eigentlich schon lange gesetzlich verankert ist:
Die horizontale Bewirtschaftung von (Agrar-) Flächen in Hanglagen.
Das trifft sowohl viele Bauern (auch in höheren Lagen wie der Grafschaft), wie auch die meisten Winzer und den Forstbetriebe (Befahrung durch Großfahrzeuge in Hangrichtung bei Fällarbeiten, welche Abflußrinnen entstehen lassen).

An vielen tausenden von Hektar Fläche führt dies zum einen dazu, dass sich die Fähigkeit zur Speicherung von Wasser verringert und vor allem dazu, daß das Oberflächenwasser viel schneller abläuft, was die zerstöreriche Strömungsgeschwindigkeit und die Hochwasserhöhe maßgeblich beeinflußte.

Gesetzlich verankert ist die „gute fachliche Praxis in der Landwirtschaft“ in § 5 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) und in § 17 des Bundes-Bodenschutzgesetzes (BBodSchG).

Zum einen soll Aufklärungsarbeit geleistet werden, doch vor allem – da hauptberufliche Land- und Forstwirte dies längst wissen – muß dem Regelwerk Geltung verschafft werden.
Dies geht nur durch wirksame Kontrollen, der Besitzer und Pächter von Land- und Fortwirtschaftlich genutzten Flächen.
Wo dies nicht in zumutbarer weise sofort möglich ist (z.B. bei nicht jährlich stattfindender Neubepflanzung der Weinberge) ist jedoch eine verbindlich Aussage einzuholen, auf welchen Flächen wann die horizontale Bewirtschaftung eingeführt wird.

Mit freundlichen Grüßen

Richard Fuchs

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