Themen Zukunftskonferenz

Grundsätzlich habe ich die nachfolgenden Themen gestern angesprochen, bin mir aber nicht sicher, ob sie gesamtheitlich mit aufgenommen wurden:

1. Zusammenschluss von Ing. Büros aus dem Kreis, mit vereinfachten Vergaben der Aufträge, um folgende Themenbereiche gemeinsam aufzuarbeiten:

a. Hochwasserschutzkonzept

Um kurzfristig Lösungen zum Hochwasserschutz zu finden und darzustellen, bedarf es einer konzentrierten vor Ort Ermittlung mit den betroffenen Kommunen. Das geht nur, wenn sich Ing. Büros aus dem Kreis, die fachlich damit zu tun haben und evt. sogar in verschiedenen Bereichen an der Ahr oder im Umfeld tätig waren/sind, das Einzugsgebiet der Ahr(also inkl. der Nebenbäche) für die Berechnungen und die Ergebnisse des Hochwasserschutzes (Rückhaltungen/Retentionsräume) aufteilen. Das sollte dann als Ergebnis von einem Büro zusammengefasst werden. Dabei sollten die bereits tätigen Büros Gebler (Projekt Obere Ahr – Trierbach) und Porz (Gewässerentwicklungsplan zur Untersuchung von gemeinsamen Rückhalte- und Brandschutzbecken im Kesselinger Tal) mit integriert werden. Damit würde eine deutlich schnellere Vorgehensweise erreicht. Mit integriert werden soll bei diesen Plänen – auch bei b) der Naturschutz. Dabei ist allerdings von oben herab festzulegen, dass diese Beteiligung keine zeitlichen Verzögerungen mit sich zieht. Wichtig ist aber auch, dass insbesondere bei den Gewässern die Unterhaltungsträger (SGD/Kreis/Kommunen) schnelle Entscheidungen mittreffen.

b. Infrastruktur

Das gleiche gilt für die komplette Infrastruktur mit Straßen, Brücken, Leitungen usw. Auch hier sind die bereits vor Ort tätigen Büros miteinzubeziehen. Wichtig ist, dass wie bei a) ein Büro die Federführung hat. Zu dem Thema Infrastruktur gehören auch zusätzliche Anbindungen verschiedener Ort und Ortsteile. Die Gemeinde Mayschoß hat dies bereits in Eigenregie erreicht. U.a. notwendig ist dies bei Ortsteilen von Walporzheim, Marienthal, Rech, Laach, Reimerzhoven.

2. Landwirtschaftliche Flächen

Das ursprüngliche und vermessene Kataster ist in vielen Orten verschwunden. Das betrifft landwirtschaftliche- und forstwirtschaftliche Flächen, aber auch Bau- und Freizeitflächen, sowie Flächen der Infrastruktur. Gemeinsam mit Katasteramt und DLR (Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum) sind kurzfristig im September/Oktober die ursprünglichen Grenzen herzustellen. Daneben soll das DLR (trotz Personalmangel) durch Rücksprache mit den Eigentümern, insbesondere betrifft dies die ca. 32 ha Weinbergsflächen, neue Besitzverhältnisse im Rahmen einer Flurbereinigung planen und umsetzen. Dazu gehört auch die notwendige Infrastruktur (Wege/Trockenmauern/Bauwerke). Mit integriert werden muss in diese Planung die bisher auf Eis liegenden Verfahren Dernau III und Mayschoß III. Dazu gehören auch die unter 1b angesprochenen Anbindungen.