Unsere Heimat braucht ein Haus der Erinnerung und der Zukunft, das an die schrecklichen Ereignisse der Flutnacht vom 14. Juli und die Toten erinnert und vor Augen führt, dass nur ein starker Zusammenhalt und eine große Solidarität ein Volk überlebens- und zukunftsfähig machen. In diesem Haus an drei Standorten könnten von der Flut betroffene Menschen zu Wort kommen, um anderen Menschen aus der Region, Schulkindern, Touristen und zukünftigen Generationen ihre Erlebnisse, Nöte und Hoffnungen zu erzählen. Außerdem sollten Solidarität, Hilfsbereitschaft, Zusammengehörigkeitsgefühl, Identität, Umweltphänomene, Rolle des Klimawandels und Wiederaufbau wichtige Themen sein. Ebenfalls könnten die Künstler der Ahrregion, deren Bilder sich mit der Flutkatastrophe beschäftigen, ausgestellt werden. Wichtig ist, dass die Bevölkerung in diesem Haus Regie führt und das Haus als ihres begreift.