In Insul wurde im letzten Jahr schon 17 Baugrundstücke neu erschlossen und nun soll für die Insuler Flutopfer ein neues Baugebiet erschlossen werden. Herr Kern „genehmigte“ es von einem auf den anderen Tag. Das Problem ist aber: die Umfrage zur Erfragung des Bedarf richtet sich keineswegs nur an die Flutopfer, sondern wieder an ALLE Bauwilligen. Die 7 Hausbesitzer, deren Häuser in Insul dem Hochwasser zum Opfer fielen, möchten entweder wieder genau dort bauen (wenn sie dürfen) oder z.T. und soweit mir bekannt ist gar nicht mehr hier wohnen. Für hochgerechnet 0 – 3 der Betroffenen, soll hier wieder ein ganzes zusätzliches Neubaugebiet „auf der grünen Wiese“ geschaffen werden. Schneller kann man wertloses Acker-/Wiesenland (welches eigentlich aus Natur-/Artenschutzgründen nicht bebaut werden sollte!) nicht in teures Bauland umwandeln. Auch ein lukratives und deshalb sehr gewolltes Geschäft??
Meiner Meinung nach völlig unnötig zumal einige Häuser auch in Insul im Zuge des Hochwassers frei werden, weil die Besitzer hier im Tal nicht mehr leben möchten. Dieser ungehemmte Versiegelungswille in einem flächenmäßig begrenzten Tal halte ich für ökologisch, aber auch langfristig ökonomisch sehr bedenklich und kontraindiziert!