Die durch die Bundesländer und den Bund bereitgestellten Finanzmittel sollten kreativ für den Aufbau eines zukunftsfähigen Kreises verwendet werden.
Ziel ist ein möglichst attraktiver (Wirtschaft, Tourismus, Anwohner) Kreis, der sich für das nächste Jahrhundert aufstellt. Der Kreis sollte eine Modellregion für Europa werden.
Ein reiner „Wiederaufbau“ ist somit nicht zielführend. Alle bisherigen Konzepte in den verschiedenen Kategorien sind dementsprechend zu überprüfen. Das Hinzuziehen/die Beratung durch externes (auch internationales) Personal ist zu empfehlen, um „Tunnelblicke“ zu vermeiden.

Beispiele:
– moderne Verkehrsinfrastruktur: Fahrradfernwege, Straßenführung.
– Mobilität neu denken: ÖPNV verbessern (Taktung, Anbindung der Dörfer im Kreis, Wasserstoff und Elektrizität als Kraftstoff (Tankstellen), Bahnlinie stark ausbauen (zweispurig, Anschluss des oberes Ahrtales, Ausbau bis Jünkerath, höhere Taktung), Fahrrad- und Kfz-Mietsystem/-stationen wie in größeren Städten
– IT/Digitalisierung: leistungsfähige IT-Netze in allen Ortschaften (Internet, Telefon, Mobilfunk), auch für oberes Ahrtal. WLAN an allen öffentlichen Orten. Anpassung an die Anforderungen der Wirtschaft und der Arbeitnehmer der Zukunft.
– Resiliente Infrastruktur: Modellregion in Sachen Hochwasserschutz (aktiv/passiv, Bauvorschriften, Versorgungsanlagen, Alarmierungssysteme, Entsorgungsanlagen, etc.)
– Nutzung nationaler und internationaler Spezialisten für neue kreative Vorschläge – Ahrtal als europäische Modellregion. Lösungsvorschläge international erarbeiten lassen (z.B. Wettbewerbe ausschreiben)
– Ansiedlung eines Hochwasser-Lehrstuhles im Ahrtal als „Center of Excellence“ in Sachen Hochwasserschutz in Europa. Zusammenarbeit mit Bundesamt für Zivilschutz (auch Aufarbeitung/Verbesserung der Leitung/Koordination von Hochwasserkrisenfällen)