Nach dem Hochwasser am 13 Juni 1910, wurden schon in den 1920er Jahren aufgrund der vorangegangenen Hochwasserkatastrophe konkrete Pläne zum Hochwasserschutz erarbeitet. Dazu zählten Hochwasserrückhaltebecken, die insgesamt 11,3 Millionen Kubikmeter Wasser hätten zurückhalten können. Diese, damals zu teuren Planungen wurden jedoch zugunsten des Baus des Nürburgrings zurückgestellt und bis heute nicht realisiert. Jetzt wird wieder geredet über Hochwasserrückhaltebecken, die heutzutage sicher einiges mehr kosten werden wie die Pläne aus 1920. Wenn man jedoch diese Becken sowohl als Hochwasserrückhaltebecken, wie auch als Energiespeicher für erneuerbare Energie (Wind + Solar) einrichten würde, also mit Wasserpumpen und E-Wassergeneratoren, könnte man das sowohl finanzieren aus dem Hochwasserschutz-Subventionstopf, wie aus dem erneuerbaren Energie-Subventionstopf. Nur in heißen Sommer mit hohen Risiken für schwere Gewitter, müsste man die Becken präventiv auf niedrigen Wasserstand ablassen zur Hochwasserschutz. Den Rest des Jahres kann man die gleiche Becken nutzen als erneuerbare Energiespeicher: Wasser hochpumpen bei viel Wind/Sonne, Wasser herunterlassen durch E-Wassergeneratoren bei wenig Wind/Sonne. Mit kleinere Becken, kleinere Pumpen und kleinere Generatoren, wäre das auch für kleinere Dörfer eine finanzierbare, naturfreundliche Art um erneuerbare Energie zu speichern.