Es hat sich gezeigt, dass die Versorgung südlich der Ahr mit Lebensmittel und sonstigen Gütern des täglichen Lebens bei Ausfall der Brücken nicht gewährleistet ist. In den ersten drei Tagen nach der Hochwasserkatastrophe konnten sich immobile, insbes. ältere Menschen und Familien ohne Auto, nicht mehr versorgen. Es ist daher dringend erforderlich auch auf der Südseite der Ahr endlich eine Nahversorgung sicherzustellen. Ich bin alleine in den ersten zwei Tagen ca. 500 km gefahren, um Lebensmittel, Trinkwasser, Babynahrung, Windel und weitere Hygieneartikel für Nachbarn zu besorgen. Viele Bürgerinnen und Bürger haben da erst richtig gemerkt, daß man auf dieser Ahrseite „nichts bekommt“. Daher wollen manche hier wegziehen, weil man auf dieser Ahrseite abgeschnitten ist, wie meine Nachbarin es formulierte. Dies muss verhindert werden, weil sich dies in meinem Augen lösen läßt.