Durch Aufschüttung von Dämmen vor Ortschaften und zu schützender Infrastruktur und Ausbaggern von „Zuflussöffnungen“ sollen Überschwemmungsgebiete auf geeigneten (Wiesen-)flächen geschaffen werden
– Dämme querlaufend zum Tal mit einem bogenförmigen Anschluss an die Ahr, damit die Überschwemmungsgebiete „Taschen“ an der Ahr bilden
– Ausbaggern von Zuläufen von der Ahr in diese „Taschen“, so dass ab Pegelhöhe von x Metern Wasser hineinläuft
– die querlaufenden Dämme sollen höher sein als die Abtrennung zur Ahr, so dass die Überflutungsgebiete zwar Wasser aufnehmen, die querlaufenden Dämme aber selbst nicht überlaufen
– kleine Kanäle durch die Dämme, damit das Wasser auch wieder (langsam) ablaufen kann und nicht wochenlang verdunsten muss
– Nutzung der begrünten Dämme und der Überschwemmungsgebiete als Weiden, Spielplätze, Bolzplätze weiterhin möglich
– Anlegen mehrere Dämme im Abstand von 150-300m, um den Wasserdruck auf den einzelnen Damm zu reduzieren
Möglich z.B. zwischen Ahrbrück und Kreuzberg, zwischen Dümpelfeld und Ahrbrück, direkt vor Rech auf der rechten Ahrseite