Ich bin Bewohner der Unterstraße in Bad Neuenahr und bin noch immer entsetzt über die Höhe der Flut (2,80 Meter) in Höhe unseres Wohnhauses am Ende der Unterstraße/Ecke Mittelstraße. Der relativ neue Stadtteil Beul (bis auf eine Bäckerei ohne Infrastruktur für den täglichen Bedarf) sollte zu Gunsten der „Alstadt“ aufgegeben werden und bis zum Fuße des Johannisberg bzw. bis zur Hochstraße/Dahlienweg als Flutungsgebiet ausgewiesen werden. Entkanalisierung der Ahr zwischen Ahrweiler und Bad Neuenahr und Renaturierung der Fläche als Landschaftspark ähnlich des Parks an der Ilm in Weimar. Entwicklung weiterer Siedlungsbereiche nördlich der Heerstraße durch „Deckelung“ der B266 bis zum Rand der Weinberge und Umsiedelung von Gewerbe. Bau von klimafreundlichen (CO2-neutralen) Mehrgenerationshäuser in den neu ausgewiesenen Quartieren, um mehr Familien und junge Erwachsene ein zu Hause zu bieten und gleichzeitig die ältere Generation mit einzubinden. Umsiedelung der Schulen zur freien Fläche zwischen Ringenerstr./Heerstraße. Schutz der Siedlung nördlich der Ahr durch eine kreative Hochwasserschutzmauer ähnlich der Hochwasserschutzmauer in Bad Kreuznach.