Hochwasser entsteht oben! Die Speicherfähigkeit von Flächen wird wesentlich von dem Grad der Versiegelung und dem Bewuchs der Fläche bestimmt. Viele Höhenlagen im Einzugsgebiet der Ahr sind durch die Klimaänderung/Borkernkäferbefall sind nicht mehr oder nur noch bruchstückhaft bewaldet. In existierenden Waldflächen ist die existierende Biomasse (Unterholz, Stockwerkaufbau) nur unzureichend ausgebildet. In vielen Gemeinden sind Waldbereiche durch landwirtschaftliche Flächen (Wiesen) stark zersiedelt.
Der Vorschlag besteht nun darin, in enger Zusammenarbeit mit den Forstämtern betroffene Flächen zu ermitteln/kartogrphieren, und die Wiederaufforstung und Strukturverbesserung der Waldflächen in einem Projekt voran zu treiben. Privatwaldbeitzer und Gemeinden müssten für einne Zusammenarbeit gewonnen werden und könnten bei den notwendigen Investitionen finanziell unterstützt, beraten und begleitet werden.
Zusätzlich könnte die Wiederbewaldung von Wiesenflächen gefördert werden und in bebauten Gebieten (Ortslagen) Entsiegelung und Begrünung von Flächen durch Beratung unf Förderung unterstützt werden.
Die Strukturverbesserung der Waldflächen könnte flankierend duch die Förderung von Kleinstgewässern und Regenrückhaltebecken unterstützt werden.