Für Neubauten und auch den Wiederaufbau sollte das Thema Regenwasser neu überdacht werden.
Bislang zahlt man seine Regenwassergebühren nach der GRZ Fläche, statt nach der tatsächlich bebauten Fläche,
hier sollte ein Anreiz geschafft werden, möglichst wenig zu versiegeln und noch besser eine Befreiung von den Entwässerungsgebühren in Aussicht zu stellen, für diejenigen Projekte, die auf dem Grundstück eine zu beziffernde Regenwassermenge (z.B. versiegelte Fläche mal x Liter/m2/Tag) selbst für 72 Std speichern oder zurückhalten können. Für Gewerbegebiete sollte dies Pflichtteil der Baugenehmigung werden. Einen Regenrückhaltetank kann fast in jedem EFH untergebracht werden und für die Gartenbewässerung oder auch mehr genutzt werden. Für Gewerbegroßflächen, Neubaugebiete und auch Straßen, die in das Ahrtal entwässern, sollte dies verbindlich Pflicht sein. Für die bestehenden Gebäude sollte finanzielle Anreize geschafft werden, dies im Bestand nachzurüsten.