Guten Tag,

als sinnvolle Maßnahme zum Wiederaufbau der Infrastruktur an der unteren Ahr empfinde ich, den ursprünglich geplanten Verlauf der B266 wieder anzustreben. Dieser ging vom Dreieck Ehlingen bis zum vierspurigen Straßenverlauf am großen Kreisverkehr über der B9 bei Remagen/ Sinzig.
Durch die Ölkrise ist sie, wie viele andere Baumaßnahmen, im Bau abgebrochen worden. Man kann sie in vielen bauvorbereitende Maßnahmen wie künstlich aufgeschüttete Hüge, das abrupte Ende von Umgehungsstraße und Autobahn bei Ehlingen und das unbebaute Gebiet mitten in Bodendorf entlang der Ahr erkennen.
Als Ersatz kam vor kurzer Zeit die als Baumaßnahme B266n geplante Umgehung von Lohrsdorf auf den Tisch.
Die als B266n geplante Ortsumgehung Lohrsdorf ist aber nur halbherzig, da sie das Nadelöhr „Ampelkreuzung Bad Bodendorf“ nicht mit einschließt.
In dem angehangenen Kartenausschnitt (einen größeren gab es nirgends) sieht man den eigentlichen Verlauf sehr gut.
Meines Erachtens wurde diese Planung deshalb lange Jahre nicht beachtet, weil das Gebiet, durch die diese Umgehung führen sollte, für viele als Vogelschutzgebiet betrachtet wird.
Dieses Vogelschutzgebiet hat die Ahr nun in eine Schotterpiste verwandelt, was dazu einlädt, über die sinnvollen Planungen von einst wieder nachzudenken.

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