Im Vorfeld der Flutkatastrophe ist mir durch Corona aufgefallen, dass Weinanbau und Tourismus , vor allem in Pandemien, alleine nicht ausreichen, um den Kreis Ahrweiler wirtschaftlich am Laufen zu halten. Hier muss man sich überlegen, ob man noch weitere Zugpferde etablieren muss, um wirtschaftlich krisenfester und solider haushalten zu können. Beispiele können sein:

Zugpferd Nr. 3: Digitalisierung Gesundheitsversorgung inkl. dem Aufbau Smart Healthcare für den Kreis Ahrweiler, auf der Basis der existierenden Strukturen in Bad Neuenahr. Die bisherige Digitalisierung der Gesundheitsversorgung ist gelinde gesagt eine Katastrophe und nicht der Rede wert. Der Kreis kann mit Sicherheit einiges hierbei bewegen und gestalten. Man muss es nur einmal angehen und wollen.
Zugpferd Nr. 4: der Kreis Ahrweiler als Testgebiet für autonomes Fahren. Auf Autobahnen kann mittlerweile jeder autonom fahren, aber nicht in Landkreisen oder Kommunen. Das ist noch einmal eine andere Schwierigkeit. Die Automobilunternehmen haben sowieso Ihre Stützpunkte am Nürburgring und testen dort Ihre Autos. Also kann man die Zusammenarbeit auch erweitern und dann die zur Verfügung stehende Infrastruktur mit Breitband und 5G nutzen, die man nach der Flut aufbauen kann. Damit kommen auch mehr zahlungskräftige Menschen in den Kreis und man kann sich als Kreis noch anders positionieren. Zudem können autonom fahrende PKWs direkt für die Beförderung von Senioren, etc. genutzt und ausgebaut werden.